Ab April 2010 an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnetInformation und Gruppenanmeldung auch fürandere Termine :02257 / 67002 Hr. Schmid Ein heimatkundliches Erlebnis im Herzen des Wienerwaldes
Im Museum an der Schöpflklause wird die Erbauung, die Bedeutung und der Betrieb der größten Scheiterholz-Triftanlage Europas erklärt.
14 Klausen
250.000 m3 Stauvermögen
104 km Triftbäche
Gesamttriftmenge - 10 Millionen rfm Holz
Betriebszeit - 272 Jahre
Neben dem Holztriftmuseum befindet sich die 2009 mustergültig renovierte Schöpflklause welche zukünftig als Rückhaltebecken aktiven Hochwasserschutz bieten wird.
Das Holztrift- und Forstmuseum Schöpflklause bietet an Hand von Fotos, Plänen, Modellen und vielen Exponaten einen sehr guten Überblick über die Waldnutzung in den vergangenen Jahrhunderten und die Brennholztrift auf der Schwechat. Die Holztriftanlage Klausen-Leopoldsdorf war von 1667 bis 1939 in Betrieb und es wurden in diesem Zeitraum mehr als zehn Millionen rfm Brennholz geschwemmt.
Wie hoch war der Lohn der Holzhacker, Klausknechte, Zimmerleute und Fuhrleute 1853 ? Was waren die wichtigsten Lebensmittel ? Wie hoch waren die Preise für Lebens- und Futtermittel ? Wieviel hat ein Ziehschlitten, eine Zugsäge oder eine Hacke gekostet ? Die Antwort finden Sie bei uns. Wir erklären auch die Entwicklung des Wienerwalds in den vergangenen Jahrhunderten, seine Bedrohung Mitte des 19. Jahrhunderts und in den 20 er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Die Dauer einer Führung inklusive Filmvorführung beträgt ca. 1 Stunde.
Direkt vor unserem Museum liegt die Schöpflklause, ein im Jahre 1742 erbautes mächtiges Stauwerk für die Holztrift. Die Schöpflklause wurde sehr schön renoviert und zeigt wie gut sich ein frühes Industriebauwerk in die Natur einfügen ließ. Absolut sehenswert !!! Zukünftig wird die Schöpflklause als Wasser-Rückhaltebecken bei Hochwasser aktiven Hochwasserschutz bieten.
Für Schulklassen und Gruppen bieten wir in Ergänzung des Museumsbesuches auch eine geführte Wanderung von der Schöpflklause zur Riesenbachklause an.Schulklassen und Kinder haben freien Eintritt !
Einen Schwerpunkt bildet die Sammlung von Werkzeugen und Zubehör der Waldnutzung aus den vergangenen Jahrhunderten. So finden Sie zum Beispiel die Entwicklungsschritte der Zugsäge vom handgeschmiedeten "Schinderblech" bis zur Lanzenzahn - Hochleistungs-Zugsäge.
Ein Teil der Sammlung beinhaltet historische Forstmess- und Markierungsgeräte, wie z. B. den vom Förster Martin Faustmann im Jahr 1850 erfundenen Spiegel-Hypsometer - ein geniales Gerät zur Baumhöhenmessung und alte Prismengeräte zur Erstellung einer rechtwinkeligen Waldfläche für die Waldinventur.
Die Ausstellung alter Dokumente zeigt die Lebensumstände, Verdienstmöglichkeiten, Arbeitstechniken der Holzhacker in vergangener Zeit. Unmittelbar neben dem Museum liegt die Schöpflklause - eines von 14 Stauwerken zur Durchführung der seinerzeitigen Holztrift und sie zeigt sehr anschaulich , wie sich im 17. Jahrhundert industrielle Technik und Natur vereinen ließen.
Die Sammlung besteht aus ca. 700 Werkzeugen, Geräten und Zubehör zur Waldnutzung aus den vergangenen Jahrhunderten. Die Exponate wurden uns weitgehend von den Ortsbewohnern von Klausen-Leopoldsdorf zur Ehre der großen Leistungen ihrer Vorfahren überlassen.
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Sehr interessante Geräte und den Zugriff auf das historische Forstarchiv haben uns die Österreichischen Bundesforste - Forstbetrieb Wienerwald ermöglicht. Große Unterstützung haben wir auch von der Höheren Lehranstalt für Bundesförster in Gainfarn erhalten.
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| Die Exponate befinden sich in einem sorgfältig gepflegten Zustand und sind ausführlich beschriftet.
Betreut werden unsere Museumsgäste von kompetenten Museumsführern aus unserem Dorf, welche mit der Sammlung und der Geschichte des Wienerwalds absolut vertraut sind.
Betrieben wird das Holztrift- und Forstmuseum Schöpflklause ehrenamtlich vom Dorferneuerungsverein Klausen-Leopoldsdorf. Der eingehobene Erhaltungsbeitrag wird ausschließlich zur Erhaltung des Museums verwendet
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Erleben Sie Natur pur rund um das Holztrift- und Forstmuseum
Das Museum befindet sich im sogenannten "Inneren Wienerwald", der größten unverbauten Waldfläche des Wienerwalds. Unmittelbar neben dem Holztrift- und Forstmuseum Schöpflklause befindet sich eine Kernzone des Biosphärenparks Wienerwald, ein sehr großes außer Nutzung gestelltes Waldgebiet mit prächtigem Rotbuchen-Bestand welches seiner Fauna und Flora wunderbare Entwicklungs-möglichkeiten bietet.
Der ehemalige und verwilderte Obstgarten des Klauswärterhauses und viele natürliche Futterpflanzen haben das Gebiet rund um die Schöpflklause für Schmetterlinge sehr begünstigt. An sonnigen und warmen Sommertagen sind viele zum Teil sehr seltene Exemplare wie z. B. Schillerfalter, Russischer Bär, Aurorafalter, Kaisermantel, Admiral, Segelfalter, Kleiner Fuchs, C-Falter, Waldportier und viele andere Schmetterlinge zu beobachten.
Das Museum liegt am Schnittpunkt zweier großer Jagdgebiete. Vermeiden Sie bitte beim Besuch des Museums Störungen des Wildes und freuen Sie sich, wenn Ihr ruhiges Verhalten durch die Begegnung mit Rehen und anderem Wild belohnt wird.
Mit etwas Glück können Sie im Natur-Biotop des Klaus-Teiches Schwarzstörche bei der Suche nach Nahrung beobachten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
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