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Seit Jahrhunderten wird in Klausen-Leopoldsdorf im Jänner das Brauchtumsfest zum Hl. Vinzenz, dem Schutzheiligen der Holzhacker gefeiert. Bei der feierlichen Festmesse danken die Holzhacker und alle mit der Forstwirtschaft Verbundenen für ein unfallfreies Jahr und erbitten weiterhin Schutz für die gefährliche Waldarbeit
Wir bedanken uns bei allen Gästen für die durch ihre Teilnahme am Vinzenzi-Brauchtumsfest entgegengebrachte Wertschätzung dieses alten und traditionellen Fests. |
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Auf Grund von Anfragen bezüglich Besuch der Leopold Figl - Sternwarte am Mitter-Schöpfl haben wir mit dem zuständigen Universitäts-Institut Kontakt aufgenommen. Bei entsprechender Teilnehmer-Anzahl ( mind. 10 Personen ) werden Tages-Führungen in der Sternwarte durchgeführt. Die Koordination der Termine führen wir nach Absprache mit den betreibenden Wissenschaftlern durch. Der Besuch der Sternwarte bietet die Besichtigung der technischen Geräte, Information über laufende Forschungen und bei Schönwetter auch Sonnenbeobachtung
ANMELDUNG UNTER 02257/67002
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Ein Museum entsteht
Der Bürgermeister von Klausen-Leopoldsdorf, Herbert Lameraner hatte schon lange den Wunsch, ein Museum oder einen Informationsraum zu schaffen, in welchem die mit der Entstehung des Dorfes verbundene Errichtung und der Betrieb der historischen Holztrift-Anlage Klausen-Leopoldsdorf entsprechend dokumentiert wird.
Seinem guten Einvernehmen mit den Österreichischen Bundesforsten und im Besonderen der Unterstützung durch den Leiter des Forstbetriebes Wienerwald der Österreichischen Bundesforste Herrn Forstmeister DI Johannes Wimmer ist es zu verdanken, das in einem im Besitz der Österreichischen Bundesforste stehenden Gebäude, dem ehemaligen Klauswärterhaus an der Schöpflklause, entsprechende Räumlichkeiten für das Holztrift- und Forstmuseum zur Verfügung gestellt wurden.
Der Dorferneuerungsverein Klausen-Leopoldsdorf hat sich dann dem Bürgermeister als Errichter und Betreiber des zukünftigen Museums angeboten und dies wurde auch angenommen.
Als Grundlage für das Museum wurde dann eine Sammlung von alten Werkzeugen und Geräten der Waldnutzung unter den Dorfbewohnern durchgeführt. Hunderte Exponate, Fotos, alte Schriftstücke usw. wurden dem Dorferneuerungsverein für das zukünftige Museum übergeben. Auch die Österreichischen Bundesforste haben mit alten Werkzeugen und dem Zutritt auf das Bundesforst-Archiv einen großen Beitrag zum Erfolg des Projekts beigetragen. Weitere Unterstützung hat die Höhere Bundeslehranstalt für Bundesförster mit Exponaten und Fachberatung geboten. Ebenso standen die Förster der Österreichischen Bundesforste jederzeit beratend zur Verfügung. Die Grundlage für eine klare Organisation, Archivierung, Inventarisierung und für Restaurierungs- und Pflegemaß-nahmen wurde dankenswerter Weise von der Studentin für Museologie Ireen Christin Zielonka erarbeitet. Die Kosten für die Gestaltung der Museumsräume wurden von der Gemeinde Klausen-Leopoldsdorf, der Dorf- und Stadterneuerung und dem Dorferneuerungsverein getragen.
Eine wichtige Grundlage zur Sicherung des entsprechenden Erfolgs ist das gute Klima in unserem kleinen Wienerwalddorf. Gemeinde, Bundesforste, Pfarre, Feuerwehr, Vereine und die Dorfbewohner standen dem Projekt einer Museums-Errichtung mit voller Unterstützung zur Seite. Hier lebt die Dorfgemeinschaft.
Im Mai 2004 begann die Sammlung der Exponate, anschließend die entsprechend sorgfältige Katalogisierung und Konservierung.
Im März 2005 wurde mit der Gestaltung der Museumsräume begonnen und diese Arbeiten dann Ende April 2005 abgeschlossen.
Die Einrichtung erfolgte dann im Mai 2005 und am 16. Mai 2005 fand die feierliche Eröffnung des neuen Holztrift- und Forstmuseums Schöpflklause statt. Unser Herr Pfarrer, Dechant Mag. Josef Kantusch gestaltete eine stimmungsvolle Feldmesse und segnete das neue Museum.
Wir sind sehr stolz, mit dem Betrieb des Museums einen Beitrag für unser Dorf und zur Ehre unserer Vorfahren leisten zu dürfen.
Dorferneuerungsverein Klausen-Leopoldsdorf
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