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Nächster Museumstag : Sonntag 19. Mai 2013 14 - 16 Uhr
ACHTUNG !!! Am 2. Juni 2013 ist das Museum wegen unserer aktiven Beteiligung am Dorffest in Klausen-Leopoldsdorf nicht geöffnet. 

Die sachkundige Führung durch das Museum wird durch

einen alten Holztriftfilm aus Klausen-Leopoldsdorf ergänzt

Das Holztrift- und Forstmuseum Schöpflklause bietet an Hand von

Fotos, Plänen, Modellen und vielen Exponaten einen sehr guten

 Überblick über die Errichtung und den Betrieb der grössten Scheitholz-Triftanlage Europas und die Waldnutzung in den vergangenen Jahrhunderten

Die Holztriftanlage Klausen-Leopoldsdorf war von 1667 bis 1939 in

 Betrieb und es wurden in diesem Zeitraum mehr als 10 Millionen Raumfestmeter Brennholz geschwemmt


Wir erklären auch die Entwicklung des Wienerwalds in den vergangenen Jahrhunderten, seine Bedrohung Mitte des 19. Jahrhunderts und in den 20 er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Die Dauer einer Führung mit einem sachkompetenten Führer inklusive der Vorführung eines historischen Holztriftfilms beträgt ca. 1 Stunde.


Direkt vor unserem Museum liegt die Schöpflklause, ein im Jahre 1742 erbautes mächtiges Stauwerk für die Holztrift. Die Schöpflklause wurde sehr schön renoviert und zeigt wie gut sich ein frühes Industriebauwerk in die Natur einfügen ließ. Absolut sehenswert !!! Zukünftig wird die Schöpflklause als Rückhaltebecken bei Hochwasser aktiven Hochwasserschutz bieten.

Für Schulklassen und Gruppen bieten wir in Ergänzung des Museumsbesuches auch eine geführte Wanderung von der Schöpflklause zur Riesenbachklause an.

Schulklassen und Kinder haben freien Eintritt !

Fotografieren, Filmen und die Mitnahme von Hunden ist möglich !


Wir unterstützen Diplomarbeiten, Forschungsprojekte, Rundfunksendungen und Filmprojekte und stehen für fachbezogene Vorträge zur Verfügung


Einen  Schwerpunkt bildet die Sammlung von Werkzeugen und Zubehör  der Waldnutzung aus den vergangenen Jahrhunderten. So finden Sie zum Beispiel die Entwicklungsschritte der Zugsäge vom handgeschmiedeten "Schinderblech" bis zur Lanzenzahn - Hochleistungs-Zugsäge.

Ein Teil der Sammlung beinhaltet historische Forstmess- und Markierungsgeräte, wie z. B. den vom Förster Martin Faustmann im Jahr 1850 erfundenen Spiegel-Hypsometer - ein geniales Gerät zur Baumhöhenmessung und alte Prismengeräte zur Erstellung einer rechtwinkeligen Waldfläche für die Waldinventur.

Die Ausstellung alter Dokumente zeigt die Lebensumstände, Verdienstmöglichkeiten, Arbeitstechniken der Holzhacker in vergangener Zeit. Unmittelbar neben dem Museum liegt die Schöpflklause - eines von 14 Stauwerken zur Durchführung der seinerzeitigen Holztrift und sie zeigt sehr anschaulich , wie sich im 17. Jahrhundert industrielle Technik und Natur vereinen ließen.

Die Sammlung besteht aus ca. 700 Werkzeugen, Geräten und Zubehör zur Waldnutzung aus den vergangenen Jahrhunderten. Die Exponate wurden uns weitgehend von den Ortsbewohnern von Klausen-Leopoldsdorf zur Ehre der großen Leistungen ihrer Vorfahren überlassen.





Sehr interessante Geräte und den Zugriff auf das historische Forstarchiv haben uns die Österreichischen Bundesforste - Forstbetrieb Wienerwald ermöglicht. Große Unterstützung haben wir auch von der Höheren Lehranstalt für Bundesförster in Gainfarn erhalten.



 

Die Exponate befinden sich in einem sorgfältig gepflegten Zustand und sind ausführlich beschriftet.

Betreut werden unsere Museumsgäste von kompetenten  Museumsführern aus unserem Dorf, welche mit der Sammlung  und der Geschichte des Wienerwalds absolut vertraut sind.

Betrieben wird das Holztrift- und Forstmuseum Schöpflklause ehrenamtlich vom Dorferneuerungsverein Klausen-Leopoldsdorf. Der eingehobene Erhaltungsbeitrag wird ausschließlich zur Erhaltung des Museums verwendet


 

 

 





Erleben Sie Natur pur rund um das Holztrift- und Forstmuseum

Das Museum befindet sich im sogenannten "Inneren Wienerwald", der größten unverbauten Waldfläche des Wienerwalds.  Unmittelbar neben dem Holztrift- und Forstmuseum Schöpflklause befindet sich die Kernzone " Hirschenstein " des Biosphärenparks Wienerwald, ein sehr großes außer Nutzung gestelltes Waldgebiet mit prächtigem Rotbuchen-Bestand,  welches seiner Fauna und Flora wunderbare Entwicklungs-möglichkeiten bietet.




Der ehemalige   und verwilderte Obstgarten des Klauswärterhauses und viele natürliche Futterpflanzen haben das Gebiet rund um die Schöpflklause für Schmetterlinge sehr begünstigt. An sonnigen und warmen Sommertagen sind viele zum Teil sehr seltene Exemplare wie z. B. Schillerfalter, Russischer Bär, Aurorafalter, Kaisermantel, Admiral, Segelfalter, Kleiner Fuchs, C-Falter, Waldportier und viele andere Schmetterlinge  zu beobachten.

Das Museum liegt am Schnittpunkt zweier großer Jagdgebiete. Vermeiden Sie bitte beim Besuch des Museums Störungen des Wildes und freuen Sie sich, wenn Ihr ruhiges Verhalten durch die Begegnung mit Rehen und anderem Wild belohnt wird.

Mit etwas Glück können Sie im Natur-Biotop des Klaus-Teiches Schwarzstörche bei der Suche nach Nahrung beobachten.

Übrigens : Unser Museum bezieht die Energie für die Beleuchtung und zum Betrieb von Geräten ausschliesslich von der Sonne. Unsere WC-Anlage wird mit Regenwasser versorgt.


         Wir freuen uns auf Ihren Besuch