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Klausen-Revitalisierung PDF Drucken

                              Schöpfl-Klause beim Holztriftmuseum

Anfang Oktober 2008  wurde die Baustelle " Schöpflklause " durch das Bau-Unternehmen BESTA eingerichtet. Die Revitalisierungsarbeiten konnten auf Grund des schönen und trockenen Wetters bis Mitte Dezember durchgeführt werden.                                                             

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Am 12. August 2009 wurden die Erd- und Steinbau-Revitalisierungsarbeiten an der Schöpflklause abgeschlossen. Das Hubtor mit einem Original-Windwerk und ein schützendes Windwerk-Häuschen wurde noch 2009 von Schülern der HTL-Mödling Abteilung Holztechnik angefertigt und eingebaut.

Absolut sehenswert - die revitalisierte Schöpflklause !!!!!


Lengbachl-Klause

Ebenfalls 2008 wurde der Verschluß-Mechanismus der Lengbachl-Klause instandgesetzt.

                                              Haupt-Klause

Die bereits 2006 begonnenen Revitalisierungsmaßnahmen werden auch 2011 fortgesetzt.

                    Bereits durchgeführte Revitalisierung :


Nach langen und intensiven Bemühungen der Gemeinde Klausen-Leopoldsdorf um die Instandsetzung einiger Klausen der im Jahre 1667 gegründeten Holztriftanlage wurde jetzt die Riesenbachklause renoviert und dadurch vor dem drohenden Verfall bewahrt.

Die Riesenbachklause befindet sich an der LH 127 welche die Klausen-Leopoldsdorfer Ortsrotte Schöpflgitter mit dem Ort St. Corona/Schöpfl verbindet, in einer Entfernung von ca. 3 km von Schöpflgitter aus Richtung Klausen-Leopoldsdorf kommend rechts von der Straße.






Die Riesenbachklause schwer beschädigt  vor der Revitalisierung



Das instandgesetzte historische Bauwerk wird zukünftig dem Hochwasserschutz als Rückhaltebecken dienen. Das Klaus-Hebtor wird auf eine Durchlaßgröße eingestellt welche die Hochwasser-Gefahr für die an der Schwechat liegenden Orte verringert. Bei großen Regenmengen sollen durch das Stauwerk bis zu 22.000 m3 Wasser zurückgehalten werden und nach den Unwettern langsam wieder dem  Riesenbach zugeführt werden.

Neben der in Aussicht stehenden sehr nützlichen Verwendung als Hochwasserschutz ist mit der Revitalisierung aber auch die Erhaltung der historischen Industrieanlage verbunden. Ein Kulturerbe und Zeugnis früher Ingenieur-Technik welche als seinerzeitige Revolution des Transportwesens bezeichnet werden kann. Unabhängig von Straßen und Fuhrwerksleistungen wurden über Jahrhunderte riesige Mengen Brennholz kostengünstig über weite Strecken befördert.
Nach Fertigstellung der Instandsetzungsarbeiten können wir interessierten Museumsbesuchern einen sehr schönen Klausen-Rundweg anbieten, welcher über den alten Kirchgangs- und Schulweg der Klauswärterfamilien von der Schöpflklause zur Riesenbachklause führt. Dieser Weg führt durch eine Kernzone des Biosphärenparks Wienerwald.

Wir werden uns bemühen den  Zustand und den Baufortschritt der Revitalisierung für interessierte Besucher unserer Homepage zu dokumentieren.

26.10.2005

Die wasserseitige Futtermauer wurde von eingewachsenen Bäumen befreit und der Klausdamm zeigt jetzt wieder seine mächtige Erscheinung mit einer wasserseitigen Dammbreite von 79,25 m und einer Höhe von 6 m. Der Überlauf an der Dammkrone wurde provisorisch verrohrt und die Dammkrone ist dadurch von der Landesstraße bis zur schwer beschädigten Zone oberhalb des Grundablaufs für Baufahrzeuge befahrbar.
 
11.11.2005

2 große Bagger sind im Einsatz. Einer koffert die total zerstörte Überlaufzone an der Luftseite des Klausdamms aus. Der zweite planiert die Dammkrone und stellt angelieferten Bausand in die vorgesehenen Zonen. Die luftseitige senkrechte Überlaufmauer am Klausdamm, welche bereits total zerstört war, wird neu errichtet.

18.11.2005

Starke Schneefälle machen die an der Riesenbachklause vorbeiführende LH 127 über die "Rastbank" nach St. Corona nahezu unpassierbar. Durch die Freiwillige Feuerwehr von Klausen-Leopoldsdorf wird ein von der Straße abgerutschter PKW geborgen. Es ist zu befürchten, daß die Bauarbeiten an der Riesenbachklause wegen des Wintereinbruchs eingestellt werden müssen.

21.11.2005

Schneelage im Baustellenbereich 30 cm bei -2 Grad.

26.11.2005

Schneelage im Baustellenbereich 40 cm und die Bauarbeiten
wurden eingestellt. Wir besuchen aber permanent die Baustelle
und werden sofort nach Wiederaufnahme der Bauarbeiten berichten.

23.03.2006

Die  Schneedecke von bis zu 100 cm Höhe schmilzt seit 20.03.06 ab und beträgt derzeit ca. 60 cm.

03.04.2006

Die Bauarbeiten werden wieder fortgesetzt und gehen zügig voran.
Das mächtige Bauwerk kommt durch den guten Baufortschritt
schon jetzt eindrucksvoll zur Geltung.

30.06.2006

Der neu errichtete Wasser-Durchlass ist fertig.

Jetzt geht es an die Wiederherstellung des im Durchlass-Bereich
zerstörtem Klausdammes.



17.05.2006

Die wasserseitige Damm-Vormauerung ist wieder instandgesetzt und mit einer schützenden Dammkrone versehen. Für die Wiederherstellung der Wasserdurchführung wurde eine Zufahrt und Arbeitsplattform für Bagger errichtet und mit den Arbeiten begonnen.

Juli 2006

Die Wasserdurchführung durch den Staudamm wurde geschalt und betoniert.

August 2006

Die luftseitige Bewährungsmauer im Bereich des Wasserdurchlasses wurde wieder aufgebaut. Der Damm im Bereich des Wasserdurchlasses wurde wieder verfüllt und verfestigt.

September 2006

Der Überlaufbereich wurde mit Natursteinen neu aufgebaut und mit einem Tragwerk für die Überlaufbrücke versehen.
Die Überlaufbrücke aus Lärchenholz wurde errichtet.

Die Wasserdurchführung wurde luftseitig mit einer Schusstenne aus Lärchenholz ergänzt.

Oktober 2006

Die Revitalisierungsarbeiten wurden Ende Oktober 2006 abgeschlossen. Die Riesenbachklause präsentiert sich tadellos renoviert und sieht einer sehr sinnvollen Aufgabe als Rückhaltebecken bei Hochwasser entgegen.
 
Mai 2007

Die feierliche Einweihung der renovierten Riesenbachklause fand am 28. Mai 2007 im Rahmen einer stimmungsvollen Feldmesse statt.