Das Museum

Das Holztrift- und Forstmuseum Schöpflklause erklärt an Hand von Modellen, Exponaten, Dokumenten und Bildern die Waldnutzung des Wienerwalds in den vergangenen Jahrhunderten. Besonderen Stellenwert in der Dokumentation hat die im Jahre 1667 in Klausen-Leopoldsdorf gegründete Holztriftanlage, welche im Endausbau mit 14 Klausen, einer Betriebszeit von 272 Jahren und einer Gesamt-Holzschwemmleistung von 10 Millionen  Raumfestmetern zu den bedeutendsten Ingenieurleistungen der vorindustriellen Zeit gehört.

Die Vorführung historischer Filme über die Holztrift und die Waldnutzung ergänzt die Sammlung.

 

 

 

  Direkt neben dem Museum liegt die sorgfältig renovierte Schöpflklause aus 1742, welche auf Grund ihrer funktionierenden Technik als Rückhaltebecken aktiven Hochwasserschutz leistet.

Das Umfeld des Museums hat einiges zu bieten, so schließt neben dem Museum eine Kernzone des Biosphärenparks Wienerwald an, welche waldwirtschaftlich nicht mehr genutzt wird. Das Totholz bleibt liegen und bildet die Lebensgrundlage für viele schon sehr selten gewordene Tierarten wie zB. den Alpenbock. Der Bereich der Schöpflklause wird nur einmal nach der Blüte gemäht und das Schnittgut entfernt. So bewahren wir eine Vielfalt von Wildblumen für Insekten wie Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele Weitere.